Bern rauscht

Ein Hörspaziergang für das Musikfestival Bern. (2019)

Auf einem Hörspaziergang führen Klangkünstler*innen durch die rauschende Innenstadt
und verändern mit verschiedenen Hilfsmitteln unsere Hörgewohnheiten.

Weisses Rauschen ist das Vorhandensein aller Tonhöhen bei gleicher Lautstärke –
und ein Sinnbild für Kakophonie, Durcheinander, Reizüberflutung, Überangebot.
Rauschen gilt meist als unerwünscht, als Störsignal, als Lärm. Doch kommt es auf den Fokus an:
Wollen wir es hören, stört es nicht. Welche Berner*innen haben nicht schon der Schwelle
im -mätteli gelauscht – oder dem Dröhnen von Baumaschinen oder Trams auf den Brücken?
Der Hörspaziergang besucht ausgewählte Rausch-Orte in der Stadt.
Er lädt einerseits ein zum genaueren Hinhören und bespielt diese Orte andererseits
mit gezielten akustischen Interventionen – seien dies Klänge, ungewöhnliche Hörhilfen oder andere Eingriffe.

Dauer: 60 Minuten

Der Rausch-Spaziergang wird produziert von Musikfestival Bern und Zuhören Schweiz.
Er wird in Kooperation mit StattLand durchgeführt, wo er nach dem Festival ins Programm der Stadtführungen aufgenommen wird.

Konzeption und Durchführung: Benjamin Pogonatos, Tobias Reber, Bettina Rychener, Pascal Schärli




 leerraum.offen ist ein Künstlerkollektiv und bewegt sich frei in den Sparten Tanz und Theater.